„Die Sprache ist die Quelle aller Missverständnisse.“

Antoine de Saint-Exupéry „Der kleine Prinz“

Die gesprochene Sprache, die wir alltäglich und meist mit großer Selbstverständlichkeit gebrauchen, bringt mich immer aufs Neue zum Staunen.
Ein ungeheurer Reichtum an Namen erlaubt uns die Bezeichnung eines noch ungeheureren Reichtums an Erscheinungen und Inhalten, die filigranen Strukturen der Grammatik ermöglichen uns das Beschreiben der Verhältnisse und Wechselwirkungen des Benannten, dessen Bewegung und Bezogenheit in Raum und Zeit.
Dem Sprechenden steht dabei eine Vielfalt an zusätzlichen Ausdrucksmöglichkeiten zur Verfügung, um sich verständlich zu machen. Gebärde, Mimik, Tempo, Lautstärke und Tonfall unterstreichen und präzisieren die Aussage und erleichtern dem Angesprochenen deren Interpretation.
Dabei kann unsere im gesprochenen Wort präsente Persönlichkeit das Gesagte sowohl verstärken wie auch gleichsam verstellen.
Der Schreibende hingegen muss mit einem sehr reduzierten Instrumentarium auskommen. Einige wenige sogenannte Satzzeichen helfen, das Geschriebene zu strukturieren und beim Lesenden einen inneren Eindruck ähnlich dem des Hörenden zu erschaffen. Nicht nur, weil Missverständnisse zwischen Autor und Leser in der Regel nicht unmittelbar sichtbar werden, hängt in der Schriftsprache also alles davon ab, das rechte Wort zu finden.
Welches dieses ist, ergibt sich nicht allein aus dem Inhalt. Auch wer einen Inhalt in welcher Absicht wem vermitteln möchte, bestimmt dessen angemessenen Ausdruck.
Es sagt Entscheidendes über die Möglichkeiten eines gelingenden Sprechens und Schreibens aus, dass das einleitende Zitat einem Werk entstammt, das vielen Menschen geholfen hat, sich, andere und vielleicht das Leben besser zu verstehen. Einem Buch, von dem wir uns verstanden fühlen.

Dass Ihr Text nicht nur formal fehlerfrei ist, sondern sowohl seinem Inhalt als auch seinem Publikum, vor allem aber Ihrer Bemühung gerecht wird, ist mein Anliegen als Lektorin.
Besonders erfahren bin ich in der Korrektur und dem Lektorat geistes- und sozialwissenschaftlicher Manuskripte, von Belletristik und Sachtexten sowie der Unterstützung von Studenten und Autoren, die Deutsch als Fremdsprache schreiben – neugierig bin ich auf alles.
Ich freue mich auf Ihren Text und auf Ihre Fragen im Vorfeld und sende Ihnen zusammen mit meinem Preisvorschlag gerne kostenlos und unverbindlich eine lektorierte Probeseite zu.

Angela Beck

Wenn die Worte nicht stimmen, dann ist das Gesagte nicht das Gemeinte. Wenn das, was gesagt wird, nicht stimmt, dann stimmen die Werke nicht. Gedeihen die Werke nicht, so verderben Sitten und Künste. Darum achte man darauf, dass die Worte stimmen. Das ist das Wichtigste von allem.“

Konfuzius (551-479 v.Chr.)